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Immer wieder liest man in den Zeitungen von Menschen, die Opfer einer Straftat werden, und obwohl andere Menschen Zeuge werden, greift keiner ein. Daher sind Maßnahmen zur Förderung der Zivilcourage und die Hilfestellung für interessierte Bürger/innen wichtiger denn je. Aber wie hilft man Mitmenschen, ohne sich in Gefahr zu bringen?
„Wer nichts tut, macht mit“ ist eine Aktion, die 1998 zum ersten Mal von der Polizei in Hamburg initiiert wurde mit dem Ziel, dem immer stärker überzeugend entgegenzutreten und für Zivil-courage zu werben. Die Polizei Rheinland-Pfalz führt seit 2000 Moderationen zu diesem Thema mit Schulklassen und anderen interessierten Gruppen durch und erhielt aus diesem Grund 2009 den Bundespräventionspreis für Nach-haltigkeit. Ziel dieser Infoveranstaltung ist u.a.: Förderung von Zivilcourage, Förderung der Bereitschaft aller Bürger, bei Unglücksfällen und Straftaten selbst zu helfen, Abbau der Hemmungen, Verantwortung zu übernehmen und sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Vermittlung von Handlungskompetenzen.
Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Kolpingfamilie statt.

Referenten:
Herr Quirnbach und Frau Theis, Polizeipräsidium Koblenz